Innovationsmanagement für die staatliche Sicherheitsvorsorge

DRIVER - Driving innovation in crisis management for European resilience

  • Auftraggeber: EU 
  • Koordinator: ATOS, Spanien
  • Konsortium: 37 Partner aus 15 europäischen Ländern
  • Laufzeit: 4,5 Jahre, Projektstart: Mai 2014
  • Budget: ~ 34 Mio. € EU-Förderung, ~ 45 Mio. € Gesamtvolumen
  • Projekt-Art: Demonstrations-Projekt, Phase II (Nachfolger zu ACRIMAS)
  • Ziel: Das Projekt wird, neben Krisenmanagement-Fähigkeiten in den Bereichen Command, Control & Coordination, Civil Resilience und Training/Learning, eine vernetzte Testumgebung für die Entwicklung von europäischen Krisenmanagement-Fähigkeiten entwickeln. Die Testumgebung wird aus physischen Anteilen (Testgeländen verschiedener europäischer Krisenmanagement-Organisationen), Simulationsanteilen sowie einer geeigneten Methodologie bestehen.
  • Aufgaben INT: Das INT trägt die wissenschaftliche Leitung des Projekts. Außerdem leitet es das Unterprojekt 8 zu “Supporting Information & Analysis”, in dem Analysen zur bestehenden nationalen und internationalen Krisenmanagement-Organisation und -Fähigkeiten sowie zu politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, aber auch Standardisierungsfragen durchgeführt werden. Darüber hinaus leistet das INT Beiträge zur Entwicklung der Testumgebungsmethoden, zur Bewertung der Demonstrationsergebnisse, zur Dissemination und zu gesellschaftlichen Fragestellungen.
  • Ansprechpartner: Dr. Merle Missoweit, Maike Vollmer, Isabelle Frech, Dr. Daniela Lieberz

www.driver-project.eu

CARONTE - Creating an Agenda for Research on Transportation Security

  • Auftraggeber: EU
  • Koordinator: Fraunhofer IML
  • Konsortium: 11 Partner
  • Laufzeit: 18 Monate, Projektstart September 2014
  • Budget: 1,3 Mio. € EU-Förderung, Anteil INT 57.000 €
  • Ziel: Erstellung einer Forschungsagenda für die EU-KOM zur Sicherheit im Landtransport
  • Aufgaben INT: Mitarbeit in WP5 „Approaches and Solutions“ - Analyse des Stands der Technik und neue Risiken, Identifikation von (Fähigkeits-) Lücken, Analyse und Bewertung von möglichen Lösungsansätzen, und Leitung von WP6 „Elaboration of a Research Agenda - Erarbeitung der Forschungsagenda
  • Ansprechpartner: für IFT: Dr. Ruth Schietke, für ÖFT: Dr. Joachim Burbiel

Link zur Projekt-Seite: (under construction)

STOA - Science & Technology Options Assessment in Safety & Security für das EU-Parlament

  • Auftraggeber: Europäisches Parlament
  • Koordinator: Fraunhofer INT
  • Konsortium: 6 Fraunhofer-Institute
  • Laufzeit: 12 Monate (maximal verlängerbar auf vier Jahre);  Projektstart: April 2014
  • Budget: max. 300.000 €
  • Ziel: Bereitstellung naturwissenschaftlich-technischen Fachwissens im Bereich „Sicherheit und Sicherheitstechnologien“
  • Aufgabe INT: Projekt Koordination sowie Bereitstellung von Fachwissen der Abteilungen TASP und NE
  • Ansprechpartner: für IFT: Dr. Milos Jovanovic; für ÖFT: Dr. Joachim Burbiel, Dr. Sonja Grigoleit
     

     

SOBID - Stand-off Bio detection (erfolgreich abgeschlossen)

  • Auftraggeber: EDA
  • Koordination: Fraunhofer INT
  • Konsortium: 3 Partner aus 2 Ländern
  • Budget: 97.000 €
  • Laufzeit: 7 Monate, Projektstart: Februar 2013
  • Ziel: Erstellung einer Roadmap (2013 – 2023) als Entscheidungsgrundlage für eventuelle europäische Investitionen im Bereich Stand-off Biodetektion

The SoBID project, funded by EDA, aims at delivering insights on potential future technological solutions for stand-off bio detection within a timeframe of 10 to 20 years from now.The approach chosen for this study is based on desktop research on the state-of-the-art of technologies and systems related to stand-off bio detection, combined with an information exchange workshop. During the first half of the project the state-of-the-art descriptions have been finished, the workshop has been conducted and its results have been analysed. On this basis, a questionnaire for complementing expert input/interviews was derived and the definition of two distinct roadmaps was refined. During the second half of the project, the roadmaps and the accompanying cost estimation will be elaborated.

 

 

 

 

 

 

D-Box - Demining toolbox for humanitarian clearing of large scale areas from anti-personal landmines and cluster munitions

  • Auftraggeber: EU
  • Koordination: Astrium S.A.S., Frankreich
  • Konsortium: 20 Partner aus 10 Ländern
  • Laufzeit:  36 Monate, Projektstart: Januar 2013
  • Budget: Fördervolumen: ~7 Mio €
  • Ziele: Innerhalb des Projektes soll eine innovative Lösung entwickelt werden, die in Form einer „Toolbox“ den Minensuchern die bestmöglichen Instrumente, Methoden und Prozeduren bietet. Diese intelligente Toolbox kann während des gesamten Minenräumungsprozesses angewendet werden - von der Vorbereitung der Mission bis zur Eliminierung der Minen sowie der Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit und den Spendern. Die Toolbox soll preiswert, einfach in der Handhabung und angepasst an verschiedene Szenarien und Umweltbedingungen sein. Innerhalb des Projektes sollen Technologien und Methoden für die folgenden Bereiche weiterentwickelt werden:

- Mapping

- Fernbereichsdetektion

- Nahbereichsdetektion

- Neutralisierung von Minen in einem zivilen Kontext

- Entwicklung von Schutzausrüstung für die Endnutzer und die Bevölkerung und

- Vermittlung von Wissen zu den Risiken von Landminen und bestehenden Sicherheitsregeln

Dabei wird die Toolbox im Wesentlichen aus einem Informationsmanagementsystem (IMS) bestehen, welches sich in die IMAS-Regelungen zum Humanitarian Demining einfügt.

http://www.d-boxproject.eu/

 

 

 

 

 

 

ETCETERA - Evaluation of critical and emerging technologies for the elaboration of a security research agenda (erfolgreich abgeschlossen)

  • Auftraggeber: EU
  • Koordinator: Fraunhofer INT
  • Konsortium: 14 Partner
  • Budget: ca. 2 Mio. Euro
  • Laufzeit: 25 Monate, Projektstart: Oktober 2011
  • Ziel: Beurteilung kritischer und neuer Technologien zur Erstellung eines Sicherheitsforschungsplans; Anforderungen dieses Themas sind:
  1. Technologien zu identifizieren, die für Sicherheitszwecke notwendig sind, insbesondere solche, bei denen die europäische Industrie von anderen Weltregionen abhängig ist. Darüber hinaus sind alternative technische Lösungen zu suchen, die es erlauben, in Europa hergestellte Sicherheitsprodukte weltweit zu verwenden und zu verkaufen.
  2. Der Zweck der Studie ist es, auch Themen innerhalb der »Emerging Technologies « (10 bis 20 Jahre Zeithorizont) zu identifizieren, die sich als hochspekulative Forschungsfelder eignen. Die Studie sollte folgende Elemente beinhalten:

- Detaillierte Analysen verschiedener Gebiete der »Emerging Technologies«

- Identifikation relevanter Verbindungen zur zivilen Sicherheitsforschung

- Entwurf von Empfehlungen für zukünftige Forschungsprioritäten

  • Aufgaben INT: Weiterentwicklung der WBAT zur “Weighted-Bit Assessment Table for Critical Dependencies (WBAT-CD)”; “Scanning for Emerging Technologies “und “In-depth Analyses of Emerging Technologies”; Empfehlungen für eine “Emerging Security Technology Research Agenda (ESTRA)”
  • Ansprechpartner: für ÖFT: Dr. Joachim Burbiel; für IFT: Dr. Ruth Schietke

http://www.etcetera-project.eu/

 

 

 

 

 

 

ACRIMAS - Aftermath Crisis Management System-of-systems Demonstration Phase I (erfolgreich abgeschlossen)

  • Auftraggeber: EU
  • Koordination: Fraunhofer INT
  • Konsortium: 15 Projektpartner aus 10 Ländern
  • Laufzeit: 15 Monate, Projektstart: April 2011
  • Budget: 1,1 Mio. € EU-Förderung und Gesamtvolumen
  • Projekt-Art: Demonstrations-Projekt, Phase I
  • Ziel: Ausgeschrieben wurde diese Demonstrationsaktivität durch die EU, um neue Ansätze für besser koordinierte europäische Krisenmanagement-Fähigkeiten zu entwickeln. Ziel des Projektes ACRIMAS war dabei die Vorbereitung und Bekanntmachung der Phase II, der eigentlichen Krisenmanagement-Demonstrationsaktivität. Dazu wurde eine Technology-Roadmap sowie ein Demonstrationskonzept entwickelt, welches nun im Projekt DRIVER seine Anwendung findet.
  • Aufgaben des INT: Das INT hatte die Leitung des Projektes und des Dissemination-Arbeitspakets inne. Darüber hinaus wurden Beiträge zur Analyse der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, der Fähigkeitslückenanalyse, dem Stand der aktuellen Forschung sowie der Roadmap und dem Demonstrationskonzept geleistet.
  • Ansprechpartner: für IFT: Dr. Merle Missoweit; für WZA: Hans-Martin Pastuszka

http://www.acrimas.eu/

 

 

 

 

 

 

Level Playing Field for European Defence Industries: The Role of Ownership and Public Air Practices (erfolgreich abgeschlossen)

  • Auftraggeber: EDA
  • Koordinator: Isdefe, Spanien
  • Konsortium: 3 Partner aus 3 Ländern
  • Laufzeit: 12 Monate, Projektstart: April 2008
  • Budget: 200.000 €
  • Ziel: Aufgabe des Projektes war die Feststellung der Situation des europäischen Verteidigungsmarktes hinsichtlich staatlicher/privater Besitzverhältnisse, Firmenzusammenschlüssen und Investitionen sowie staatlichen Zuschüssen. Die Datenerhebung erfolgte mittels Fragebogen und Interviews sowie Workshops. Betrachtet wurden in allen EDA teilnehmenden Ländern (EDA pMS: 26 EU Staaten, ohne Dänemark): Industrie, Industrieverbände, relevante Institutionen/ Behörden/ Ministerien
  • Aufgaben INT: Die Aufgabe des INT war die methodische Vorbereitung sowie Durchführung einer Befragung der Verteidigungsindustrie aller EU Mitgliedstaaten.
  • Ansprechpartner: für IFT: Dr. Merle Missoweit; für ÖFT: Dr. Sonja Griegoleit; für WZA: Hans-Martin Pastuszka