Öffentliche Technologie- und Innovationsplanung

Öffentliche Technologie- und Innovationsplanung für die Sicherheitsvorsorge

Das Geschäftsfeld Öffentliche Technologie- und Innovationsplanung TIP leistet Beiträge zur Gestaltung der Strategischen Forschungsplanung von öffentlichen Auftraggebern, wie z.B. den europäischen Institutionen und Behörden sowie öffentlichen Organisationen anderer EU-Mitgliedstaaten. Die Leistungen reichen von der Beratung zu Forschungssagenden  auf staatlicher/europäischer Ebene bis hin zur strategischen Planung der Fähigkeitsentwicklung auf Behörden-/Organisationsebene. Hierzu zählt auch die Erstellung von Szenarien und Roadmaps zur Projektion technologischer Entwicklungen. Dabei nimmt das Geschäftsfeld, aufgrund der langjährigen Erfahrung des Instituts in der wehrtechnischen F&T, eine Schnittstellenfunktion zwischen den Bereichen Sicherheit und Verteidigung ein.

Wir bieten Ihnen umfassende Analysen aktueller Forschungsvorhaben, aber auch Untersuchungen von ausgewählten Teilbereichen wie zum Beispiel Informationen zum Stand der Technik oder zur Struktur des Marktes in bestimmten Technologiebereichen.

Darüber hinaus sind wir auch als wissenschaftlich-technologische Berater der EU-Kommission und des EU-Parlaments tätig.

Innovationsmanagement für Akteure in Sicherheit und Verteidigung

Komplementär zur Entwicklung neuer technologischer und konzeptioneller Sicherheitslösungen beschäftigt sich das Geschäftsfeld auch mit der Implementierung dieser Lösungen in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Neben der wissenschaftlichen Begleitung des Prozesses, bei der wir ggf. auch auf weitergehende Expertise aus unserem weitreichenden Netzwerk zurückgreifen können, werden Werkzeuge entwickelt, die den organisationsinternen Innovationsprozess unterstützen.

Resilienz Management

Neben unseren Aktivitäten im Bereich der Anwendung neuer Sicherheitslösungen, beschäftigen wir uns auch mit der Wechselwirkung von Innovationen und der generellen Widerstandsfähigkeit von Gesellschaften und Strukturen (Resilienz). Diese geht über den Anteil professioneller Akteure der Sicherheit hinaus und betrachtet vor allem kritische Infrastrukturen, die Resilienz der Zivilbevölkerung, aber auch die des professionellen Krisenmanagements.

Innovation & gesellschaftliche Akzeptanz

Seit Beginn des 7. Forschungsrahmenprogramms der EU wird Sicherheitsforschung in einem eigens gestalteten Forschungsprogramm durchgeführt. Seit dem wurde deutlich, dass Sicherheitsforschung und die Implementierung der entwickelten Lösungen weitreichende gesellschaftliche Konsequenzen haben. So wurden die Achtung der Privatsphäre und anderer Grundrechte zu einer obligatorischen Forderung, bereits auf Forschungsebene.