Laufende Projekte

RiskPACC - Integrating Risk Perception and Action to enhance Civil protection-Citizen interaction#

Auftraggeber: EU (Horizon 2020)

Budget: Gesamtbudget: €5.460.791,25, INT-Anteil: €594.566,25

Koordinator: Fraunhofer INT

Partner: 20 Partner aus 9 europäischen Staaten

Ziel: RiskPACC will die Widerstandsfähigkeit gegenüber Katastrophen in der gesamten Gesellschaft erhöhen, indem das sogenannte Risk Perception Action Gap (RPAG) geschlossen wird. Darunter wird die Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung von und der Reaktion auf Risiken verstanden. So hat sich insbesondere gezeigt, dass die Wahrnehmung von Risiken und Risikomanagementmaßnahmen von Katastrophenschutzbehörden und der Öffentlichkeit häufig nicht deckungsgleich ist.

Um diese Lücke zu schließen, verfolgt RiskPACC einen ko-kreativen Ansatz, um einen besseren Dialog und einen besseren Wissensaustausch zwischen Bürger:innen, Katastrophenschutzbehörden, zivilgesellschaftlichen Organisationen, Forscher:innen und Entwickler:innen zu ermöglichen. Gemeinsam mit allen Beteiligten sollen so Resilienz und mögliche technische Lösungen und Prozesse für eine verbesserter Widerstandsfähigkeit gegen eine Reihe von Gefahren identifiziert werden. Basierend auf diesem Verständnis werden sieben individuelle Fallstudien in verschiedenen Regionen erstellt, die sich auf Waldbrände, Überschwemmungen, Erdbeben, CBRN, Terrorismus, Pandemien und auch Ereignissen mit mehreren gleichzeitigen Gefahren konzentrieren. Innerhalb der Fallstudien werden gemeinsam neuartige Lösungen für alle Phasen des Risikomanagements/der Katastrophenresilienz (d. h. Vorbeugung/Abschwächung, Vorbereitung, Reaktion und Wiederherstellung) entworfen, prototypisiert und an mehreren Standorten und Fallstudien praxisnahen Stresstests unterzogen.

Projektstart: 01.09.2021

Aufgaben INT: 

  • Gesamtkoordination und Projektmanagement
  • Bedarfserhebung in den Regionen der Fallstudien
  • Ko-Evaluation und Wirkungsbetrachtung der entwickelten Lösungen
  • Schaffung einer Wissensbasis von Good Practices und einer physischen Sammlung von Projektergebnissen als „Risk Pack“
  • Formulierung von Handlungsempfehlungen und eines White Papers basierend auf Projektergebnissen

PANDEM-2 - Pandemic Preparedness and Response#

Auftraggeber: EU (Horizon 2020)

Budget: Gesamtbudget: €9.746.061,62, INT-Anteil: €449.515

Koordinator: National University of Ireland 

Partner: 19 Partner aus 11 europäischen Staaten

Ziel: Pandemien stellen für unser aller Gesundheit und Sicherheit eine große Bedrohung dar. Zum Schutz der Bevölkerung gilt es, auf allen Ebenen mit wirksamen Reaktionen auf Pandemien vorbereitet zu sein. Als Nachfolger des Projekts PANDEM wird das EU-finanzierte Projekt PANDEM-2 nun einen Prototypen eines IT-Systems entwickeln, das Planung, Lageerfassung und Entscheidungsunterstützung im Pandemiemanagement der EU stärkt. Aus internationalen Laborsystemen und Sozialen Medien werden pandemierelevante Daten gesammelt und integriert, um die gesundheitlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen einer Pandemie zu verfolgen. Die Ergebnisse werden dann auf einem Dashboard im Internet als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt. Getestet wird das System im Rahmen verschiedener Demonstrationen in den Mitgliedstaaten.

Darüber hinaus beschäftigt sich PANDEM-2 mit Wegen, die Kommunikation zwischen staatlichen Stellen und der Bevölkerung zu verbessern und Dialogmöglichkeiten zu fördern.

Projektstart: 01.02.2021

Aufgaben INT: 

  • Leitung des Arbeitspakets zu „Pandemic Communication“
  • Identifizierung von Endanwender-Bedarfen
  • Definition von KPIs und Evaluation der Projektergebnisse

KResCo – Krisenmanagement und Resilienz Corona#

Auftraggeber: Fraunhofer-Gesellschaft (Anti-Corona-Programm)

Koordinator: Fraunhofer INT

Konsortium: 5 Fraunhofer-Institute, die alle Teil des Innovationsverbunds sind. Neben dem Fraunhofer INT arbeiten im Projekt, das Fraunhofer IMW, das Fraunhofer IAO, das Fraunhofer ISI sowie das Fraunhofer IRB mit ihrer jeweiligen Expertise gemeinsam in verschiedenen Arbeitspaketen.

Laufzeit: ein Jahr (November 2020 bis November 2021)

Ziel: Im Projekt KResCo,“Krisenmanagement und Resilienz – Corona“ analysieren wir gemeinsam mit vier anderen Fraunhofer-Instituten unterschiedliche Lösungsstrategien und politische Entscheidungen sowie deren Auswirkungen im Zusammenhang mit der COVID19-Pandemie. Aus den Ergebnissen werden im Anschluss konkrete Handlungsempfehlungen für die Wirtschaft, die Politik, für anwendungsorientierte Forschungsorganisationen, den Katastrophenschutz und die Gesellschaft entwickelt für die Bewältigung der COVID-19 Pandemie sowie zukünftigen Krisen, um so einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung des Krisenmanagements für eine resiliente Gesellschaft zu leisten.

Vorgehen: Innerhalb des Projekts werden die politischen Entscheidungen verschiedener Länder als zentraler Ausgangspunkt genutzt. Im ersten Schritt werden zunächst empirische Daten in Deutschland und anderen (außer-)europäischen Ländern erhoben und gesammelt. Anschließend werden die Auswirkungen der politischen Entscheidungen im Hinblick auf unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche und ihre Akteure analysiert. Auf diese Weise können die Entscheidungen und Entwicklungen in Deutschland mit denen der ausgewählten anderen Länder verglichen werden. Dabei betrachten wie die folgenden verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche: Wirtschaft und Gesellschaft, Innovation, Bevölkerungsschutz und Gefahrenabwehr sowie die Rolle Anwendungsorientierter Forschungseinrichtungen.

Ziele der Arbeitspakete:

Politische Entscheidungen

Zentraler Ausgangspunkt der Studie sind die politischen Entscheidungen, die in verschiedenen Ländern getroffen wurden, um auf den Verlauf der Pandemie und ihre Auswirkungen Einfluss zu nehmen. Die Länderauswahl erfolgte mit Hinblick auf mehrere Kriterien, insbesondere den Zugang zu Daten und Experten, die Vergleichbarkeit der Länder mit Deutschland, sowie länderspezifische Eigenschaft oder Entscheidungen während der Krise (z. B. die Herdenimmunisierungsansatz von Schweden, oder Italien als erstes europäisches Land mit Fällen).

Wirtschaft und Gesellschaft

Das AP wird die Annahmen überprüfen, dass das politische und wirtschaftliche System den Verlauf der Krise beeinflussen kann, indem epidemiologisch betrachtet "bessere" Entscheidungen (bspw. längerer Lockdown; mehr Überwachung der Infektionsketten) getroffen werden. Dafür werden wirtschaftliche wie symptomatische Indikatoren auf gesellschaftlicher und gesundheitlicher Ebene erhoben und mit den politischen Entscheidungen in Verbindung gesetzt. Falls sich die Annahme der unterschiedlichen Krisenverläufe je nach getroffenen politischen Entscheidungen bestätigt, ist zudem davon auszugehen, dass sich die Zufriedenheit der Bürger*Innen mit ihrem System und den (gewählten) Vertretern wandelt und somit möglicherweise Konsequenzen für das politische System entstehen. Auch diese Rückkopplungsschleife lässt sich in einem zweiten Schritt über die Datenbasis abbilden.

Corona-Maßnahmen und ihr Einfluss auf internationale Innovationsnetzwerke

Auf Basis eines explorativen Forschungsansatzes liefert das AP Erkenntnisse zu den folgenden übergeordneten Fragen: (1) Wie reagieren innovationsbeteiligte Akteure in unterschiedlichen Kontexten auf die Krise? (2) Welche Einflüsse entstehen aus ausgewählten politischen Interventionen auf die innovationsorientierte Zusammenarbeit? (3) Welche Implikationen hat dies für zukünftige politische Entscheidungen und welche Lessons Learned lassen sich zur Stabilisierung innovationsorientierter Zusammenarbeit ableiten?

Bevölkerungsschutz und Gefahrenabwehr

Während der Krise waren die Gefahrenabwehrsysteme vor allem auf strategischer Ebene gefordert. Das AP untersucht die Frage, wie Deutschland mit einem föderalen System im Vergleich zu unitaristisch gesteuerten und zu anderen föderalen Staaten die Krise bewältigte. Ziel ist es, die Steuerungs- und Koordinierungsfähigkeit der einzelnen Staaten, der operativen Prozesse und technischen Einsatzmittel miteinander zu vergleichen. Mögliche Friktionen ergeben ggf. zukünftigen Innovations- und Forschungsbedarf.

Anwendungsorientierte Forschung

In diesem AP wird analysiert, welche Beiträge Research and Technology Organisations (RTOs) zur Bewältigung bzw. Vorbeugung von Krisen leisten können. Hierbei wird u. a. untersucht, welche Governance-Strukturen RTOs benötigen, um nach unvorhergesehenen Ereignissen einen hohen Grad an Reagibilität sicherzustellen, sodass im Bedarfsfall kurzfristig wirksame Beiträge zur Krisenbewältigung geleistet und neue Perspektiven entwickelt werden können; zweitens dokumentieren, inwieweit im Rahmen der Corona-Pandemie solche Beiträge tatsächlich geleistet wurden und welche Verwertungswege sich hierbei als besonders effektiv erwiesen haben. Übergreifend wird so ein verbessertes Verständnis darüber entwickelt, wie RTOs aufgrund ihrer besonderen Rolle als boundary spanner zwischen Forschung und Anwendung als konstruktive System-Integratoren bei der Krisenbewältigung wirken, und gleichzeitig, über die unmittelbare Krise hinausweisend, zu einer langfristig angemessenen Missionsorientierung der Forschungs- und Innovationssysteme beitragen können.

Forschungsdatenmanagement

Zusätzlich zu diesen thematisch-inhaltlichen APs wird in KResCo ein projektübergreifendes Forschungsdatenmanagement entwickelt und durchgeführt. Dieses AP stellt das Forschungsdatenmanagement nach innen sowie die Datenbereitstellung und somit Impact-Generierung nach außen für KresCo sicher. Zur Umsetzung des Forschungsdatenmanagements wird ein Data Governance-Ansatz verfolgt. Ein phasenorientierter Prozess wird dabei etabliert, den die Daten jeweils zu Ablage und Kuration durchlaufen. Wo möglich, werden Regelungen auf allgemeiner Ebene getroffen. Domänenspezifische Regeln stellen konsistente Datenstrukturen bei Datensätzen sicher, die mit gleicher Methode erhoben oder analysiert wurden. Hierbei werden Methodenexperten der im Projekt identifizierten Fach-Domänen miteingebunden. Ein erfolgreiches Datenmanagement ermöglicht und vereinfacht die Nutzung der Daten in weiteren Forschungsprojekten und für andere gesellschaftliche Akteure, z. B. im Bereich Journalismus, Politik oder Wirtschaft.

Hauptaufgaben des INT: Das INT ist im Projekt maßgeblich für die Gesamtkoordination zuständig und arbeitet in verschiedenen Arbeitspaketen mit: (AP2) Forschungsmanagement, (AP3) Politische Entscheidungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, (AP6) Bevölkerungsschutz und Gefahrenabwehr, (AP7) Anwendungsorientierte Forschung. Außerdem ist das INT für das Arbeitspaket, das die Handlungsempfehlungen des Gesamtprojekts ableitet und bündelt, verantwortlich.

Weitere Projektpartner sind:

Fraunhofer IAO, Fraunhofer IRB, Fraunhofer ISI, Fraunhofer IMW 

Weiterführende Informationen werden Sie in Zukunft auf der KresCo-Homepage finden können:

www.kresco.fraunhofer.de

STRATEGY – Facilitating EU pre-standardization process through streamlining and validating interoperability in systems and procedures involved in the crisis management cycle

 

Auftraggeber: EU – unter dem 8. Forschungsrahmenprogramm – Horizont 2020

Koordinator: Satways, Griechenland

Konsortium: 23 Partner aus 14 Ländern

Laufzeit: 36 Monate, Projektstart: September 2020

Budget: EU-Förderung ca. 6 Mio €, Anteil Fraunhofer INT ca. 486.000 €

Ziel: STRATEGY wird einen europäischen Rahmen für vornormative Aktivitäten im Krisenmanagement schaffen. Dabei werden Lösungen, Systeme oder Prozesse getestet und evaluiert, die eine Verbesserung von Krisenmanagement und Resilienz zum Ziel haben. Basierend auf Standardisierungsbedarfen, die u.a. im Projekt ResiStand identifiziert worden sind, werden in STRATEGY verschiedene Themengebiete im Bereich Krisenmanagement adressiert, darunter „Search and Rescue“, „Command and Control“, Kritische Infrastrukturen, Training und Terminologie. Sowohl natürliche als auch menschengemachte Gefahren werden adressiert, wobei ein besonderer Fokus auf CBRNe-Gefahren liegt.
Bereits existierende, sich derzeit entwickelnde, aber auch ganz neue Standards werden ausgewählt und implementiert, um eine technische und organisatorische Interoperabilität im grenzüberschreitenden Kontext zu unterstützen. Dafür sind auch Standardisierungs-Organisationen auf nationaler und EU-Ebene am Projekt beteiligt.

Aufgaben INT:

  • Das INT leitet das größte Arbeitspaket des Projekts „Scenarios, use cases, TTXs definition and standardisation items mapping“.
  • Des Weiteren koordiniert es die Arbeiten zum Themenbereich Terminologie, zu politischen und organisatorischen Rahmenbedingungen, zur Evaluation von Vornormen, zu abschließenden Empfehlungen sowie einer Roadmap für zukünftige Standards im Krisenmanagement. 
  • Außerdem trägt es mit seiner Expertise im Bereich radioaktiver und nuklearer Gefahren zu den Aktivitäten bzgl. des Gefahrentyps CBRNe bei.

SHAPES - Smart and Healthy Ageing through People Engaging in Supportive Systems

 

Auftraggeber: EU (Horizon 2020)

Budget: EU-Beitrag: 18.732.468,25    Gesamtbudget: 20.944.318,75€

Koordinator: National University Of Ireland Maynooth 

Partner: 36 Partner aus 14 europäischen Staaten

Ziel: Entwickung eines offenen europäisches Ökosystems, das älteren Menschen die Anwendung einer breiten Palette an digitalen Lösungen zur Unterstützung und Verlängerung eines gesunden und unabhängigen Lebens ermöglichen soll

Projektstart: 01. November 2019

Das EU-Projekt SHAPES beabsichtigt die Entwicklung und Demonstration einer offenen EU-standardisierten Plattform, die eine Bandbreite von Technologien beinhalten, wie z.B. big data analytics und künstliche Intelligenz. Neben den digitalen Lösungen, wie Roboter, eHealth Sensoren, Internet der Dinge und mobile Applikationen beinhaltet die SHAPES Gesamtlösung die Integration von organisatorischen, klinischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Lösungen, um damit ein langes und aktives Leben bei einem hohen Lebensstandard für die Bevölkerung zu erreichen. Mit der Hilfe dieser neuen Technologien sollen sowohl ältere Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen als auch ältere allein lebende Menschen mit dem Gesundheitssystem besser vernetzt werden, so dass dadurch auch Krankenhausaufenthalten vermieden und die Gesundheitskosten gesenkt werden können.

In die europäische Pilotstudie sind mehr als 2000 ältere Menschen in 15  Standorten in 10 europäischen Ländern involviert. Sechs dieser Standorte sind zertifizierte European Innovation Partnership (EIP) on Active and Healthy Ageing (AHA) Reference Sites (EIP on AHA).

Aufgaben INT: 

  • Das Fraunhofer INT leitet das Arbeitspaket zur Planung, Organisation und Evaluierung der Pilot-Kampagne. 
  • Außerdem werden am Fraunhofer INT die Bedarfe der Endnutzer der SHAPES Plattform identifiziert und Foresight-Workshops geplant und durchgeführt, mit dem Ziel die SHAPES Plattform langfristig auf dem Markt zu etablieren.

Network of European Hubs for Civil Protection and Crisis Management

 

Auftraggeber: Europäische Kommission, DG ECHO (Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe)

Tender: ECHO/A4/SER/2018/15

Budget: circa 1.5 Mio. €

Koordinator: Ecorys NL

Konsortium: 7 Partnerorganisationen aus 6 EU-Ländern

Laufzeit: Januar 2019 - März 2020

Ziel: Ziel des Projekts war die Konzeptionierung eines europäischen Hubs für Zivilschutz und Krisenmanagement. Die Aufgabe des Hubs sollte die optimale Nutzung der in Europa existierenden Katstrophenrisikomanagement-Expertise und ihrer Anwendung sein. Dafür wurde im Projekt beispielhaft das Konzept eines Hubs für Waldbrände entwickelt. Es umfasste 4 Komponenten: 

i) Analyse,

ii) Angewandte Forschung für Risikoabschätzungen und Entscheidungsunterstützung,

iii) Vorbereitungsaktivitäten, einschl. Trainings und Übungen, und

iv) verbesserte Einsatz-Kapazitäten. Die vorbereitende Maßnahme sollte die Ziele des europäischen Katastrophenschutzverfahrens unterstützen und europäischen Katastrophenrisikomanagement-Kapazitäten, insbesondere im Hinblick auf die rescEU Kapazitäten, erhöhen.

Aufgaben INT:

  • Das Fraunhofer INT arbeitete an den oben genannten Komponenten i) und ii). 
  • Es war dabei verantwortlich für die Durchführung von Experteninterviews und interaktiven, co-kreativen Workshops, um die Bedarfe der Endanwender zu erfassen, und hieraus Funktionalitäten für den Hub zu entwickeln.

Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier

 

Auftraggeber: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Budget: 1,2 Millionen €

Projektkonsortium: Fraunhofer-Gesellschaft, RWTH Aachen, Ruhr-Universität Bochum, RegioIT Aachen, Institut für Internet-Sicherheit – if(is)

Ziel: zunächst Aufbau des Reallabors 

Praxisprojektstart: 2020

Um die Nutzung der Blockchain-Technologie in der Region zu fördern, wird in dem Projekt Blockchain Reallabor im Rheinischen Revier der Aufbau eines Reallabors für Blockchain-Anwendungen im Rheinischen Revier gefördert. Das „Rheinische Revier“ bezeichnet die Braunkohleabbau-Region in dem Gebiet zwischen Aachen, Düsseldorf und Köln. Das Projekt wird mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen und insbesondere die im Rheinischen Revier vertretenen Branchen (Energie, Produktion, Logistik, Finanzen und Versicherung), sowie für die Daseinsvorsorge funktionierende und praxisrelevante Anwendungsbeispiele als Nachweis des Potenzials der Blockchain-Technologie erarbeiten. Diese Anwendungsfälle sollen als Grundlage für die Schaffung eines Blockchain-Reallabors dienen, das die netzwerkbasierte Zusammenarbeit in der Region aber auch darüber hinaus umsetzt. Das Projekt wird dazu über das Rheinische Revier hinaus Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Startups, sowie Verbänden aus ganz Nordrhein-Westfalen einbinden, um wichtige Forschungsfragen zu klären und die aussichtsreichsten Blockchain-Anwendungen im entstehenden Reallabor zu testen.

Aufgaben INT: 

  • Bestands- und Bedarfserhebung für Distributed Ledger Technologie mit Fokus auf Nordrhein-Westfalen
  • Akteure und Anwendungsfälle auf Basis der aktuellen und zukünftigen Potentiale der Blockchain-Technologie identifizieren (dazu trägt in besonderem Maße das Science Observatory im Fraunhofer INT bei)
  • Kontinuierlicher Technologiescouting und -monitoring Prozess, der durch ein im INT entwickeltes Assistenzsystem (KATI – Knowledge Analytics for Technology & Innovation) unterstützt wird
  • Identifizierung organisationaler, politischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Rahmenbedingungen für die Implementierung der Blockchain-Technologie in den relevanten Branchen
  • Kreative Methoden zur Stakeholder-Einbindung in Innovationsprozesse adaptieren und entwickeln

IN-PREP – An INtegrated next generation PREParedness programme for improving effective inter-organizational response capacity in complex environments of disasters and causes of crisis

 

Auftraggeber: EU (Horizont 2020 - Innovation Action (IA))

Grant agreement Nummer: 740627

Koordinator: ICCS (Institute for Communication and Computer  Systems)

Konsortium: 20 Partner aus 7 Ländern

Laufzeit: 36 Monate, Projektstart: September 2017

Budget: EU-Förderung ca. 8 Mio €, Gesamtkosten ca. 9,5 Mio. €

Ziel: Die Länder der EU sind in zunehmendem Maße mit einer Dimension von Krisen konfrontiert, die grenzübergreifend und transnational sowohl ihre kritischen Infrastrukturen als auch ihre Bürger bedrohen. Besonders länderübergreifende Krisen stellen eine komplexe Herausforderung für die EU da, für die sie trotz jüngster politischer Initiativen immer noch unzureichend vorbereitet ist.

IN-PREP wird sich mit drei der wichtigsten Herausforderungen im Zusammenhang mit länderübergreifenden Krisen befassen:

  • Entwicklung einer gemeinschaftlichen Notfall-Reaktionsplanung durch die EU-Mitgliedstaaten.
  • Austausch von relevanten Informationen in Echtzeit bzw. Entwicklung eines gemeinsamen Lagebildes der beteiligten Staaten aus unterschiedlichen Datenquellen in Krisensituationen.
  • Koordination des Einsatzes kritischer Ressourcen und Sicherstellung einer rechtzeitigen und effizienten Krisenreaktion.

Um die oben genannten Herausforderungen zu bewältigen, wird IN-PREP ein neues Krisenmanagement Gesamtsystem mit den folgenden Inhalten entwickelt: I. Handbook of Operations (das Erfolgsfaktoren im grenzüberschreitenden Krisenmanagement beschreibt); II – Mixed Reality Preparedness Platform (eine Plattform zur Vorbereitung auf länderübergreifende Krisen die sich an die verschiedenen, im Katastrophenschutz involvierten Gruppen (wie z.B. Feuerwehr, medizinischer Notdienst, Polizei, Bevölkerungsschutz, Kommandozentrale und Lagebeschreibung) richtet)

Das von IN-PREP entwickelte System verbessert nicht nur die einzelnen Phasen, wie Vorbereitung, Reaktionsplanung und Szenarioentwicklung, sondern wird auch in gemeinsamen Einsätzen angewendet werden, so dass es die Kooperationsfähigkeit im Krisenmanagement verbessert. Außerdem entwickelt IN-RPEP ein Trainingsprogramm, das auf verschiedenen Demonstrationen und Übungen zu unterschiedlichen Bedrohungen und Katastrophen basiert, auf die sich der Europäische Bevölkerungsschutz in Zukunft besser vorbereiten muss.

Aufgaben INT:

  • Identifizierung der Bedarfe der im Katastrophenschutz involvierten Gruppen (z.B. Feuerwehr, Polizei, medizinischer Notdienst)
  • Analyse rechtlicher, politischer, menschlicher und organisatorischer Kontextbedingungen
  • Federführende Entwicklung des Handbuchs zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Krisenmanagements
  • Identifizierung von Erfolgsfaktoren im grenzüberschreitenden Krisenmanagement zur Evaluierung und Bewertung entsprechender Aktivitäten

Horizonte erweitern – Perspektiven ändern – Entwicklung von Strategien zur Förderung des Transfers wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in agglomerationsferne Räume#

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Koordinator: Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation CeRRI

Konsortium: 5 nationale Projektpartner (Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation, ISInova, Leibniz-Institut für Länderkunde, HU Berlin, Fraunhofer INT)

Laufzeit: 36 Monate, Start: März 2017

Ziel: Das Forschungsvorhaben »Horizonte erweitern– Perspektiven ändern« entwickelt Maßnahmen und Handlungsempfehlungen des Wissens- und Technologietransfers in agglomerationsfernen Räumen für die Förderung sozialer und technischer Innovationen. Diese Strategien bauen auf einem neuen Verständnis für agglomerationsferne Räume als Innovationsräume auf. Sie werden für und in Modellregionen entwickelt und durchgeführt. Dabei werden lokale AkteurInnen frühzeitig eingebunden, um eine bedarfsorientierte Strategieentwicklung zu gewährleisten.

Vorgehen: In dem Projekt wird die Kooperation zwischen Forschung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und öffentlichem Sektor erfasst, um Konzepte für einen erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer zu formulieren:

  • Was sind Innovationsprozesse und Praktiken des Wissenstransfers? (IfL)
  • Welche Herausforderungen und Erfolgskriterien bestehen für die Entwicklung ländlicher Räume? (ISInova)
  • Welche Rolle spielen genossenschaftlich organisierte Akteure im Kontext Wissenstransfer und Innovation? (HU Berlin)
  • Welche wünschenswerten Zukunftsbilder lassen sich aus den Bedarfen von AkteurInnen im agglomerationsfernen Räumen formulieren? (Fraunhofer CeRRI)
  • Was sind die relevanten Technologieentwicklungen für den Technologietransfer in agglomerationsfernen Räumen? (Fraunhofer INT)

Die daraus entstehende Analyse von Bedarfen, Bedingungen und Hindernissen für den Wissens- und Technologietransfer bilden die Grundlage für die Entwicklung von Maßnahmen, Strategien und Handlungsempfehlungen.  Die Ergebnisse werden mit AkteurInnen der Wissenschaftspolitik und –förderung diskutiert. Auf dieser Basis werden Maßnahmen des Technologietransfers sowie weiterführende Projektideen mit ausgewählten Fraunhofer Instituten entwickelt.

Aufgaben INT: Gemeinsam werden Fraunhofer CeRRI und das Fraunhofer INT wünschbare und realisierbare Zukunftsszenarien für ländliche Räume auf Basis von Bedarfen der Akteur/-innen vor Ort entwerfen. Soziale und technologische Innovationen werden in diesem Vorgehen gemeinsam betrachtet, Umsetzungsprojekte angestoßen und neue Maßnahmen und Strategien für den Technologietransfer in ländlichen Räumen abgeleitet.

Welche wünschenswerten Zukunftsbilder lassen sich für ländliche Räume formulieren? Und wie können auf dieser Grundlage neue Strategien und Maßnahmen für Innovationsprozesse in ländlichen Räumen abgeleitet werden?

Um diese Frage zu beantworten wurden mit Vordenker/innen werden mittels designbasierter Methoden Ideen zu drei übergeordneten Themenfeldern entwickelt. Im Resultat entstehen spekulative Zukunftsbilder, die unsere Vorstellungen von ländlichen Räumen im Jahr 2034+ verändern, überholte Klischees ablösen und neue Diskurse initiieren sollen. Technologieexperten/-innen des Fraunhofer INT entwickeln diese anschließend zu technologisch realisierbaren Zukunftsbildern weiter.

In drei ausgewählten Modellregionen werden Workshops durchgeführt, in denen diese Zukunftsbilder vor Ort mit bestehenden Bedarfen abgeglichen werden. Die lokalen Akteure/-innen bewegen sich in einem spielerischen und interaktiven Setting, das die den Akteur/-innen bekannte Umgebung mit einem der entwickelten Zukunftsbilder überblendet. Unterstützt durch designbasierte Methoden bringen sie ihre Perspektiven auf die Zukunft ihrer Region ebenso wie die damit verbundenen Ansprüche an Innovation und technologische Entwicklungen zum Ausdruck.

Anhand dieser artikulierten Bedarfe werden konkrete Maßnahmen für die Technologieentwicklung, den Wissenstransfer in agglomerationsfernen Räumen sowie die Umsetzung der gewünschten Zukunftsbilder abgeleitet. In einer offenen Diskussion mit Akteuren/-innen der Wissenschaftspolitik und -förderung soll diese Strategie in die Fraunhofer-Gesellschaft implementiert werden. Auf diese Weise finden bedarfsorientierte Zukunftsbilder Eingang in zukünftige Forschungs- und Transferprojekte.

Hauptaufgaben des INT: Das INT ist im Projekt maßgeblich für folgende Aufgaben/Arbeitspakete verantwortlich:

  • Technologische Justierung der Zukunftsbilder
  • Identifizierung relevanter Technologien und technologischen Entwicklungen mittels Technologievorausschau
  • Vorbereitung und spielebasierte Durchführung von Workshops in ländlichen Modellregionen

#FIRE-IN (Fire and Rescue Innovation Network)

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Auftraggeber: EU (Horizont 2020

Grant agreement Nummer: 740575

Koordinator: SAFE (Pôle de compétitivité SAFE CLUSTER)

Konsortium: 16 Partner aus 8 Ländern

Laufzeit: 60 Monate, Projektstart: April 2017

Budget: EU-Förderung ca. 3,5 Mio €

Ziel: Häufigkeit und Ausmaß von Naturgefahren nehmen weltweit zu, gleichzeitig existiert ein hohes gesellschaftliches Bedürfnis nach Sicherheit. Parallel dazu steigen die Anforderungen an die Gewährleistung der Gesundheit und Sicherheit von Einsatzkräften. Aus diesem Zusammenspiel ergeben sich neue Herausforderungen sowohl für Feuerwehr- und Rettungsdienste, als auch für Forschung, Innovation und Standardisierung. Das Gesamtziel des FIRE-IN Projekts ist daher die Erhöhung der Sicherheit der EU-Bürger durch die Verbesserung der Fähigkeiten von Feuerwehr- und Rettungsdiensten im Umgang mit natürlichen und von Menschen verursachten Gefahren.

Die Projektarbeit ist in drei Phasen organisiert:

I. Die Identifizierung von aktuellen und zukünftigen Fähigkeitslücken der Feuerwehr- und Rettungskräfte. Diese Lücken werden als Herausforderungen formuliert, die durch Forschung und Industrie adressiert werden sollen.

II. Laufende und geplante Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden von den Projektpartnern kontinuierlich im Hinblick auf die mögliche Schließung der identifizierten Fähigkeitslücken überprüft.

III. Das Projekt etabliert interaktive Kooperationen zwischen Endanwendern und Forschung bzw. Industrie und schlägt den nationalen und europäischen Mittelgebern in der Sicherheitsforschung neue Themen(-bereiche) vor. Darüber hinaus werden Empfehlungen für die European Strategic Research and Standardisation Agenda on Security ausgesprochen.

Alle drei Phasen werden entlang von fünf thematischen Arbeitsgruppen (Thematic Working Groups, TWGs) organisiert, in die sich die Aktivitäten der Feuerwehr- und Rettungsdienste gliedern lassen:

 

Aufgaben INT:

  • Entwicklung des FIRE-IN Rahmenkonzeptes zur Organisation von Taxonomie, Methode und Abläufen in den nachfolgenden Arbeitsschritten sowie den thematischen Arbeitsgruppen (TWGs), die die bestehenden und zukünftigen Fähigkeitslücken identifizieren
  • Organisation der systematischen Identifikation von verfügbaren Produkten (Lösungen) sowie vielversprechender Forschungs-, Entwicklungs-, und Standardisierungsvorhaben, die die Fähigkeitslücken adressieren. Dabei stehen zwei Arbeitsschritte im Fokus:
    • Entwicklung eines Screening-Prozesses
    • Implementierung dieses Prozesses durch das Konsortium und mithilfe assoziierter Experten

SONNETS – Societal needs analysis and emerging technologies in the public sector

 

Auftraggeber: EU – unter dem 8. Forschungsrahmenprogramm – Horizont 2020

Koordinator: ATOS, Spanien

Konsortium: 4 Partner aus 4 verschiedenen Ländern

Laufzeit: 18 Monate, Projektstart: März 2016

Budget: EU-Förderung 498 T. €, Anteil INT 153 T. €

Ziel: SONNETS verfolgt das Ziel den öffentlichen Sektor zu transformieren und ihn als Vorreiter im Bereich neue Technologien zu präsentieren. Dazu sollen auf der einen Seite der gesellschaftliche Bedarf sowie der Bedarf des öffentlichen Sektors identifiziert werden und auf der anderen Seite sollen gerade aufkommende Informations- und Kommunikationstechnologien zusammengestellt werden. Eine gegenüberstellende Analyse von Bedarf und möglichen Technologien soll dann in die Entwicklung einer Forschungsagenda und in gezielten Empfehlungen an die Europäische Kommission münden.

Aufgaben INT: Das INT leitet das Arbeitspacket WP4 „Roadmap for emerging research directions“ und leistet außerdem Beiträge zu den Arbeitspacketen WP2 „Societal and Public Sector Needs“ und WP3 „Identification of Emerging Technologies and Innovation Identification Framework“

SmartResilience – Smart Resilience Indicators for Smart Critical Infrastructures

 

Auftraggeber: EU – unter dem 8. Forschungsrahmenprogramm – Horizont 2020

Koordinator: European Virtual Institute for Integrated Risk Management (EU-VRi)

Konsortium: 20 Partner aus 12 Ländern

Laufzeit: 36 Monate, Projektstart: Mai 2016

Budget: EU-Förderung ca. 5 Mio €, Anteil Fraunhofer INT ca. 307.000 €

Ziel: Um der Komplexität von stark integrierten Systemen, und der Unsicherheiten bzgl. zukünftiger Gefahren gerecht zu werden, bedarf es eines Resilienz-Managements, das über das herkömmliche Risikomanagement hinaus geht. In modernen Gesellschaften sind es insbesondere die Kritischen Infrastrukturen (Energienetze, Verkehrswesen, Wasserversorgung, etc.), die die Resilienz der Gesellschaft bestimmen.

SmartResilience zielt auf eine indikatorenbasierte, innovative und holistische Methode eines Resilienzassessments. 

Spezifische Ziele von SmartResilience sind: 

  • Identifizierung von bereits existierenden Indikatoren, die sich für ein Resilienzassessment von „smarten“ Kritischen Infrastrukturen eignen
  • Identifizierung neuer, „smarter“ Indikatoren – inklusive solcher, die auf Big Data beruhen
  • Entwicklung einer fortschrittlichen Assessmentmethode und geeigneter Instrumente
  • Testen und Validieren der Methode/ Instrumente in 8 Fallstudien, die in einer virtuellen Smart-City-ähnlichen europäischen Fallstudie integriert werden. Dabei werden Energie-, Verkehrs-, Gesundheits- und Wasserversorgungsinfrastrukturen in SmartCities abgedeckt, und Kaskadeneffekten berücksichtigt.

Aufgaben INT: Die Aufgaben des INT beinhalten:

  • Analyse existierender Ansätze zur Messung von Resilienz Kritischer Infrastrukturen
  • Analyse rechtlicher, politischer und organisatorischer Kontextbedingungen
  • Leitung des Arbeitspakets zu Herausforderungen und Abhängigkeiten von “smarten” Kritischen Infrastrukturen
  • Analyse von Resilienz und möglichen Schutzmaßnahmen gegenüber Gefahren durch Hochleistungsmikrowellen (HPM). Diese Analyse wird im INT-Geschäftsfeld „Elektromagnetische Effekte und Bedrohungen“ durchgeführt.

ResiStand – Increasing disaster Resilience through Standardisation

 

Auftraggeber: EU – unter dem 8. Forschungsrahmenprogramm – Horizont 2020

Koordinator: Geowise Oy, Finnland

Konsortium: 14 Partner aus 8 Ländern

Laufzeit: 24 Monate, Projektstart: Mai 2016

Budget: EU-Förderung ca. 2 Mio. €, Anteil Fraunhofer INT ca. 225.000 €

Ziel: Ziel von ResiStand ist es, neue Möglichkeiten der Standardisierung zu identifizieren, um das Krisenmanagement und die Resilienz gegenüber Natur- und menschlich verursachten Gefahren in der EU und deren Mitgliedstaaten zu stärken. Dafür wird eine entsprechende Roadmap entwickelt, und ein Prozess zur Unterstützung von relevanten Akteuren bei der Entwicklung von Standards erarbeitet.

Aufgaben INT: FhG-INT ist Leiter des Arbeitspakets zur Identifizierung von Standardisierungsbedarfen, und unterstützt weitere Inhalte des Projekts, u.a. mit Hilfe von Erfahrungswissen aus der Implementierung und Durchführung des „Programming Mandate M/487 to Establish Security Standards, Phase 2“.