Abgeschlossene Projekte

CARONTE – Creating an Agenda for Research on Transportation Security (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU – unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm

Koordinator: Fraunhofer IML

Konsortium: 11 Partner

Laufzeit: 18 Monate, Projektstart September 2014

Budget: 1,3 Mio. € EU-Förderung, Anteil Fraunhofer INT 57.000 €

Ziel: CARONTE hat im März 2016 seine Empfehlungen für weitere Forschungsaktivitäten im Bereich der Transportsicherheit präsentiert. Ziel dieser Forschungsagenda ist es, Maßnahmen und Kompetenzen aufzubauen, um europaweit effizient Sicherheit im Landverkehr zu ermöglichen. Dabei war es den Projektpartnern wichtig den unkomplizierten und kostengünstigen Landtransport zusammen mit den Sicherheitsanforderungen zu gewährleisten. Überregulierung oder Übertechnisierung sollten vermieden und dennoch ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet werden.

Aufgaben INT: Das Fraunhofer INT hatte die Leitung des WP6 „Elaboration of a Research Agenda – Erarbeitung der Forschungsagenda“.

STOA – Science & Technology Options Assessment in Safety & Security für das EU-Parlament (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: Europäisches Parlament

Koordinator: Fraunhofer INT

Konsortium: 6 Fraunhofer-Institute

Laufzeit: 12 Monate (maximal verlängerbar auf vier Jahre); Projektstart: April 2014

Budget: max. 300.000 €

Ziel: Bereitstellung naturwissenschaftlich-technischen Fachwissens im Bereich „Sicherheit und Sicherheitstechnologien“

Aufgabe INT: Projektkoordination sowie Bereitstellung von Fachwissen der Abteilungen TASP und NE 

ACRIMAS – Aftermath Crisis Management System-of-systems Demonstration Phase I (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU – unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm

Koordination: Fraunhofer INT

Konsortium: 15 Projektpartner aus 10 Ländern

Laufzeit: 15 Monate, Projektstart: April 2011

Budget: 1,1 Mio. € EU-Förderung und Gesamtvolumen, Anteil Fraunhofer INT ~ 210.000

Projekt-Art: Demonstrations-Projekt, Phase I

Ziel: Ausgeschrieben wurde diese Demonstrationsaktivität durch die EU, um neue Ansätze für besser koordinierte europäische Krisenmanagement-Fähigkeiten zu entwickeln. Ziel des Projektes ACRIMAS war dabei die Vorbereitung und Bekanntmachung der Phase II, der eigentlichen Krisenmanagement-Demonstrationsaktivität. Dazu wurde eine Technology-Roadmap sowie ein Demonstrationskonzept entwickelt, welches nun im Projekt DRIVER seine Anwendung findet.

Aufgaben des INT: Das INT hatte die Leitung des Projektes und des Dissemination-Arbeitspakets inne. Darüber hinaus wurden Beiträge zur Analyse der politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, der Fähigkeitslückenanalyse, dem Stand der aktuellen Forschung sowie der Roadmap und dem Demonstrationskonzept geleistet.

ETCETERA – Evaluation of critical and emerging technologies for the elaboration of a security research agenda (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU – unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm

Koordinator: Fraunhofer INT

Konsortium: 14 Partner

Budget: 2 Mio. € (Gesamtsumme), 1,5 Mio. € (Fördervolumen), ~ 442.000 (Gesamtsumme INT), ~371.000 € (Fördersumme, INT)

Laufzeit: 25 Monate, Projektstart: Oktober 2011

Ziel: Beurteilung kritischer und neuer Technologien zur Erstellung eines Sicherheitsforschungsplans; Anforderungen dieses Themas sind:

1. Technologien zu identifizieren, die für Sicherheitszwecke notwendig sind, insbesondere solche, bei denen die europäische Industrie von anderen Weltregionen abhängig ist. Darüber hinaus sind alternative technische Lösungen zu suchen, die es erlauben, in Europa hergestellte Sicherheitsprodukte weltweit zu verwenden und zu verkaufen.

2. Der Zweck der Studie ist es, auch Themen innerhalb der »Emerging Technologies« (10 bis 20 Jahre Zeithorizont) zu identifizieren, die sich als hochspekulative Forschungsfelder eignen. Die Studie sollte folgende Elemente beinhalten: 

  • Detaillierte Analysen verschiedener Gebiete der »Emerging Technologies«
  • Identifikation relevanter Verbindungen zur zivilen Sicherheitsforschung
  • Entwurf von Empfehlungen für zukünftige Forschungsprioritäten

Aufgaben INT: Weiterentwicklung der WBAT zur "Weighted-Bit Assessment Table for Critical Dependencies (WBAT-CD)"; "Scanning for Emerging Technologies" und "In-depth Analyses of Emerging Technologies"; Empfehlungen für eine "Emerging Security Technology Research Agenda (ESTRA)"

INNOSEC – Innovation management models for security organizations (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU

Koordinator: TECNALIA, Spanien

Konsortium: 11 Partner aus 7 Ländern

Laufzeit: 24 Monate, Projektstart Februar 2012

Budget: ~1.65 Mio.€, Anteil Fraunhofer INT: ~154.000€

Ziel: Das InnoSec-Projekt wird einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung und Unterstützung von effektiven und effizienten Innovationsmanagementsystemen für Sicherheitsorganisationen in Europa leisten. InnoSec wird ein einzigartiges modulares Modell zusammen mit einer Roadmap für die Implementierung und Verbesserung des Innovationsmanagements in öffentlichen und privaten Sicherheitsnutzern erstellen, neue Methoden entwickeln und auf Best Practices in der Branche und in anderen Sektoren aufbauen, die durch das Endnutzer inner- und außerhalb des Projektteams überprüft werden. Das Modell ist einzigartig, weil es kein ähnliches Modell gibt, das speziell Sicherheitsorganisationen gewidmet ist. Es umfasst die vier Phasen der Innovation: Monitoring, Evaluation, Anpassung und Feedback. Der Ansatz ist modular, um die Übernahme zu erleichtern und damit die interne Fähigkeit einer Organisation, sich zu verändern. Übliche Werkzeuge wie Technologie-Watch, Road Mapping und Prognose, werden an den Security-Sektor-Kontext angepasst. Die Roadmap wird verschiedene Bausteine vorschlagen, die Innovationsmodule und komplementäre Teile beinhalten, die sich mit Personal-zentrierten und strategischen Aspekten auch mit Blick auf die Organisationskultur beschäftigen und Schulungsunterlagen umfassen werden. Jede Phase der Forschung, einschließlich der endgültigen Ergebnisse, steht im Einklang mit den Meinungen der renommierten Experten und Endverbraucher aus verschiedenen Bereichen der zivilen Sicherheit, unter Berücksichtigung weiterer Einflussgrößen, wie öffentlich-private Aspekte, regionale Besonderheiten, Unternehmensforschung oder Gleichstellung der Geschlechter.

Aufgabe INT: Koordination und Durchführung der Interviews bei Sicherheitsorganisation sowie deren Dokumentation und Auswertung (WP1.3); Test des InnoSec-Modells sowie Integration der Änderungen in das finale Modell (WP4)

Ergebnisse (mit Beteiligung INT):

D1.2: Empirical study of innovation management practices of users in the security sector

D4.1: Validation of the proposed modular innovation model in user partners

D4.3: A refined version of modular innovation model - the INNOSEC model

ETTIS – European Security Trends & Threats in Society (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU – under the 7th Framework Programme

Koordinator: PRIO, Norwegen

Konsortium: 10 Partner aus 10 Ländern

Laufzeit: 3 Jahre, Projektstart: Januar 2012

Budget: 2,3 Mio. EU-Förderung, Anteil Fraunhofer (INT und ISI) 400.000 €

Ziel: Das Ziel des ETTIS Projekts ist durch die Anwendung eines Szenario-Ansatzes zukünftige Bedrohungen und den zukünftigen Bedarf an Sicherheitslösungen für eine gesellschaftliche Sicherheit („Societal Security“, d.h. ein Sicherheitsansatz, der alle Dimensionen einer demokratischen Gesellschaft einbezieht) zu identifizieren, verstehen und abzuschätzen;

die Entwicklung und das Testen eines methodologischen Ansatzes für einen iterativen Prozess der Identifikation von Prioritäten in der Sicherheitsforschung, der die gesellschaftliche Dimension der Sicherheitsforschung mit einbezieht;

das Ableiten von Grundprinzipien für zukünftige Verfahrensweisen in der Sicherheitsforschung sowie von Forschungsprioritäten, die sich am Bedarf der Endnutzer orientieren.

Aufgaben INT: Analyse der Ergebnisse der bisherigen Sicherheitsforschungsprojekte, hinsichtlich zukünftiger Bedrohungen, dem Bedarf der Gesellschaft und möglichen Sicherheitslösungen; Durchführungen und Analysieren von Interviews mit Experten im Bereich Nuklearmaterial, Cyber und Umweltschutz über zukünftige Bedrohungen, den Bedarf der Gesellschaft und mögliche Sicherheitslösungen

SOURCE – Virtual Centre of Excellence for Research Support & Coordination on Societal Security

 

Auftraggeber: EU – under the 7th Framework Programme

Koordinator: PRIO, Norwegen

Konsortium: 12 Partner aus 10 Ländern

Laufzeit: 5 Jahre, Projektstart Januar 2014

Budget: 5 Mio. € EU-Förderung, Anteil Fraunhofer INT 280.000 €

Ziel: Das Hauptziel des Projektes ist die Gründung eines virtuellen pan-europäischen „Networks of Excellence“ im Bereich gesellschaftliche Sicherheit. Durch ein umfassendes Set abgestimmter Aktivitäten wird das Zentrum Experten und Akteure aus allen Ebenen der Sicherheitskette (Wissenschaft, Industrie, Politik, Zivilgesellschaft, Endnutzer und Bürger) zusammenführen, um die Verknüpfung zwischen Sicherheit und der Gesellschaft zu analysieren und zu verstehen. Mittels diverser Netzwerkaktivitäten, Meetings, wissenschaftlicher und allgemeiner Veröffentlichungen (Film, Presse und Social Media), einem wissenschaftlichen Journal und der Gründung einer internationalen Vereinigung für Untersuchungen und Verbesserungen der gesellschaftlichen Sicherheit, will SOURCE folgende Ziele erreichen:

  • Steigerung des Bewusstseins der Politiker und Endnutzer bzgl. Themen der gesellschaftlichen Sicherheit
  • Steigerung der Wettbewerbsstärke der Sicherheitsindustrie durch Schließen von Sicherheitslücken
  • Verbesserung des Wohlbefindens und der Sicherheit der europäischen Bürger.

Aufgaben INT: Im Bereich Network-Building: Analyse des Austauschs zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen zur gesellschaftlichen Sicherheit, Empfehlungen zur Verbesserung; darüber hinaus Dokumentation relevanter technologischer Trends.

Szenario-Spiele als Methode um Kommunikationsstrukturen zu verbessern

Im Rahmen des Projekts Source finden Untersuchungen statt, um die Kommunikation und das Informationsmanagement zwischen verschiedenen Akteursgruppen im Bereich der gesellschaftlichen Sicherheit näher zu analysieren und so Handlungsempfehlungen abzuleiten, um sie nachhaltig zu verbessern.

In einem dieser Workshops wurden zwei unterschiedliche Szenario-Spiele als Methode getestet, um nähere Erkenntnisse über die Kommunikationsstrukturen zu erhalten. Nähere Beschreibungen und Eindrücke finden Sie in diesem Video:

 

EvoCS – The evolving concept of security (erfolgreich abgeschlossen)

 

Auftraggeber: EU – under the 7th Framework Programme

Koordination: Fraunhofer INT

Konsortium: 9 Partner aus 7 Ländern

Budget: 1 Mio. € Gesammtsumme, 888 000 € (EU Fördervolumen), Fördersummenanteil Fraunhofer INT 220 000 €, Gesamtsumme INT  279 000 €

Laufzeit: 18 Monate, Projektstart: Juni 2014

Ziel: Wie sehen die nationalen Sicherheitskonzepte Frankreichs, Polens oder Serbiens aus? Und wie verhalten sich diese Sicherheitskonzepte auf regionaler und europäischer Ebene zueinander? Fragen wie diese wurden im EU-Projekt „The Evolving Concept of Security (EvoCS) – A critical evaluation across four dimensions“ beantwortet werden. Unter „Sicherheitskonzept“ wird in diesem Projekt das Zusammenspiel von fünf Dimensionen, wie zum Beispiel die Relevanz bestimmter Grundwerte (z. B. soziale Sicherheit und körperliche Unversehrtheit) oder die prominenten Akteure im Sicherheitsbereich (z. B. die Regierung, Medien oder der Privatsektor) innerhalb einer Nation verstanden (die anderen drei Dimensionen sind Politikebenen, Ethische Aspekte und Bedrohungen).

Die Ergebnisse wurden sowohl politischen Entscheidungsträgern in Europa als auch Sicherheitsanwendern zur Verfügung gestellt werden, um beispielsweise die Arbeit an zukünftigen europäischen Sicherheitsstrategien zu unterstützen, z.B. indem die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen nationalen und regionalen Sicherheitskonzepte miteinander verglichen werden. Außerdem soll das in EvoCS generierte Wissen in neue Projekte im Rahmen von Horizont 2020 einfließen.

Aufgaben INT: Koordination des Projektes insgesamt sowie Anfertigung der Fallstudie für die Region südöstliches Europa.

D-Box – Demining toolbox for humanitarian clearing of large scale areas from anti-personal landmines and cluster munitions (erfolgreich abgeschlossen)

 

 

Auftraggeber: EU – unter dem 7. Forschungsrahmenprogramm

Koordination: Astrium S.A.S., Frankreich

Konsortium: 20 Partner aus 10 Ländern

Laufzeit: 36 Monate, Projektstart: Januar 2013

Budget: 9,9 Mio. € (Gesamtsumme), 6,9 Mio. (Fördervolumen), ~ 115.000 € (Gesamtsumme INT)

Ziele: Innerhalb des Projektes wurde eine innovative Lösung entwickelt, die in Form einer „Toolbox“ den Minensuchern die bestmöglichen Instrumente, Methoden und Prozeduren bietet. Diese intelligente Toolbox kann während des gesamten Minenräumungsprozesses angewendet werden - von der Vorbereitung der Mission bis zur Eliminierung der Minen sowie der Kommunikation mit der breiten Öffentlichkeit und den Spendern. Die Toolbox ist preiswert, einfach in der Handhabung und angepasst an verschiedene Szenarien und Umweltbedingungen. Innerhalb des Projektes wurden Technologien und Methoden für die folgenden Bereiche weiterentwickelt werden:

  • Mapping
  • Fernbereichsdetektion
  • Nahbereichsdetektion
  • Neutralisierung von Minen in einem zivilen Kontext
  • Entwicklung von Schutzausrüstung für die Endnutzer und die Bevölkerung und
  • Vermittlung von Wissen zu den Risiken von Landminen und bestehenden Sicherheitsregeln

Dabei wird die Toolbox im Wesentlichen aus einem Informationsmanagementsystem (IMS) bestehen, welches sich in die IMAS-Regelungen zum Humanitarian Demining einfügt.

Aufgaben INT: Fraunhofer INT hat den Task „Survey of practices and existing tools – Übersicht über Praktiken und bereits existierende Tools“ geleitet und einen Bericht über „General ethical and legal aspects of the use of Genetically Modified Organisms – Allgemeine ethische und gesetzliche Aspekte der Verwendung von genmanipulierten Organismen“ zur Detektion von Landminen geschrieben.