Projekte

SHAPES - Smart and Healthy Ageing through People Engaging in Supportive Systems

 

  • Auftraggeber: EU (Horizon 2020)
  • Budget: EU-Beitrag: 18.732.468,25    Gesamtbudget: 20.944.318,75€
  • Koordinator: National University Of Ireland Maynooth 
  • Partner: 36 Partner aus 14 europäischen Staaten
  • Ziel: Entwickung eines offenen europäisches Ökosystems, das älteren Menschen die Anwendung einer breiten Palette an digitalen Lösungen zur Unterstützung und Verlängerung eines gesunden und unabhängigen Lebens ermöglichen soll
  • Projektstart: 01. November 2019

Das EU-Projekt SHAPES beabsichtigt die Entwicklung und Demonstration einer offenen EU-standardisierten Plattform, die eine Bandbreite von Technologien beinhalten, wie z.B. big data analytics und künstliche Intelligenz. Neben den digitalen Lösungen, wie Roboter, eHealth Sensoren, Internet der Dinge und mobile Applikationen beinhaltet die SHAPES Gesamtlösung die Integration von organisatorischen, klinischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Lösungen, um damit ein langes und aktives Leben bei einem hohen Lebensstandard für die Bevölkerung zu erreichen. Mit der Hilfe dieser neuen Technologien sollen sowohl ältere Menschen in Gemeinschaftseinrichtungen als auch ältere allein lebende Menschen mit dem Gesundheitssystem besser vernetzt werden, so dass dadurch auch Krankenhausaufenthalten vermieden und die Gesundheitskosten gesenkt werden können.

In die europäische Pilotstudie sind mehr als 2000 ältere Menschen in 15  Standorten in 10 europäischen Ländern involviert. Sechs dieser Standorte sind zertifizierte European Innovation Partnership (EIP) on Active and Healthy Ageing (AHA) Reference Sites (EIP on AHA).

Aufgaben INT: 

  • Das Fraunhofer INT leitet das Arbeitspaket zur Planung, Organisation und Evaluierung der Pilot-Kampagne. 
  • Außerdem werden am Fraunhofer INT die Bedarfe der Endnutzer der SHAPES Plattform identifiziert und Foresight-Workshops geplant und durchgeführt, mit dem Ziel die SHAPES Plattform langfristig auf dem Markt zu etablieren.

Zukunftsvorausschau Raumfahrt 2040

Herkömmliche Verfahren der strategischen Vorausschau reichen heute häufig nicht mehr aus, um Organisationen resilient aufzustellen. Zu komplex sind die Beziehungen und Wechselwirkungen technologischer, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher oder politischer Faktoren. Eine systematische, methodisch fundierte sowie mittel- bis langfristig orientierte interdisziplinäre Beschäftigung mit diesen Einflussbereichen ermöglicht eine bessere Vorbereitung auf die Zukunft.

Im Rahmen des Projektes „Zukunftsvorausschau Raumfahrt 2040“ haben das Fraunhofer INT und das Fraunhofer IMW für das DLR-Raumfahrtmanagement, gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), ein neuartiges, wissenschaftlich fundiertes Vorgehen für eine Zukunftsvorausschau entwickelt und angewendet. Das Vorgehen umfasste u.a. die Erstellung von Szenarien und Backcasting-Methoden, verschiedene Technologieanalysen in Form einer technologischen Vorausschau, vertiefendende sozialwissenschaftliche Analysen sowie verschiedene Gruppendiskussionsformate.

Das einjährige Projekt adressierte die Kernfragen:

1.    Welche gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklungen und Trends können die Entwicklung der Raumfahrt in Deutschland bis zum Jahr 2040 beeinflussen?

2.    Welche technologischen Trends und Entwicklungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der Raumfahrtbranche sind bis zum Jahr 2040 zu erwarten?

3.    Welche Szenarien lassen sich ableiten? Welche zukünftigen Rollen der Raumfahrt in Deutschland ergeben sich in diesen Szenarien?

4.    Welche mittel- und langfristigen Zielsetzungen können daraus abgeleitet werden?

5.    Welche möglichst szenariorobusten Handlungsoptionen ergeben sich für das DLR-Raumfahrtmanagement?

Der Prozess ermöglichte die Ableitung umfangreicher strategischer Handlungsoptionen und unterstützt dadurch das Raumfahrtmanagement bei der eigenen Strategieentwicklung. Abschließend wurde zudem eine Zukunftsvision für die deutsche Raumfahrt im Jahre 2040 aufgezeigt.